Über uns - Die Seniorenheime und Monika Röttger
Glücklich pro dritte Lebensphase
Die Seniorenheime „Langeleben“ beweisen Vorbildcharakter und Einzigartigkeit. Ihr Erfolgskonzept, das in drei Häusern greift, ist die „Aktivierende Betreuung“, die Menschen im Seniorenalter mobilisiert, aktiviert und ihnen zu neuer Lebensenergie verhilft.
Die in vielen anderen Einrichtungen auftretenden Aspekte hinsichtlich Hilflosigkeit, Einsamkeit und Langeweile werden verbannt – alle Bewohner werden, soweit realisierbar, in das aktive Tagesgeschehen eingebunden. Getreu dem Pflegemotto: „So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich“ (Hilfe zur Selbsthilfe) ...
stehen die persönliche Freiheit, die Menschenwürde und die Akzeptanz des Individuums im Mittelpunkt der Unternehmens- Philosophie von Heimträgerin Monika Röttger, die mit hochmotiviertem und qualifiziertem Personal die Seniorenheime „Langeleben“ managt.
Mit über 20-jähriger Praxiserfahrung setzt Monika Röttger Akzente in der Altenpflege, die physische sowie psychische Stabilisierung der Bewohner als oberste Prämisse sehend.
Sie bietet „Einrichtungen zum Wohlfühlen“, wobei selbst kleine Details große Wirkung zeigen: Beispielsweise werden die Türen der Zimmer mit Namen und Fotos der Bewohner gekennzeichnet und durch Schilder mit der Aufschrift „Bitte nicht stören“ die Privatsphäre jedes Einzelnen gewahrt. Aber auch (innen)architektonisch kommen plausible Konzepte zur Geltung. „Wenn man unsere Einrichtungen betritt, kann man durchatmen, sie wurden hell, freundlich und bewohnerbezogen konzipiert, wobei unterschiedliche Farbgebungen die Stockwerke kennzeichnen und somit optische Hilfestellung bei Orientierungsproblemen leisten“, so Monika Röttger weiter. Bis hin zur Etablierung von Wellness-Wohlfühlbädern (mit Entspannungsmusik und Dufttherapie) geht das Qualitätsmanagement bspw. in Korbach-Strothe – ein Angebot, das seinesgleichen sucht.
Pflege, die aktiviert In Folge dessen steht in allen Bereichen der Langeleben'schen Betreuungsphilosophie der Mensch mit seinen Belangen und Wünschen im Vordergrund. Erst an zweiter Stelle wird die Krankheit des jeweiligen Bewohners gesehen, was den Kern der aktivierenden Pflege (nach Monika Krohwinkel) trifft. Nach diesem Modell werden die Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (der Bewohner) in verschiedene Bereiche unterteilt, wobei Berufe, Hobbys, soziale Erfahrungen etc. maßgebliche Rollen spielen und als Biographiearbeit mit in die Betreuung/Therapie einbezogen werden.
Hinzu kommt ein weiterer Schwerpunkt, der sich in einer aktiven Angehörigen-Mitarbeit äußert. So haben Angehörige die Möglichkeit, unter Anleitung des geschulten Pflegepersonals an den Angeboten des Hauses oder den täglichen und regelmäßig stattfindenden Aktivitäten/Veranstaltungen, wie beispielsweise Gymnastik, Koch- und Backgruppen, Gartenarbeit (in Korbach-Strothe auch mit Hochbeeten für Rollstuhlfahrer) Spaziergängen, Ausflügen, Festen, Modenschauen, Bastelnachmittagen etc. unterstützend mitzuwirken. Alle Bewohner werden bereits in die Planung der Veranstaltungen einbezogen, so dass im Vorfeld individuelle Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden können. „Schließlich soll die Selbständigkeit der Bewohner – sowohl geistig als auch körperlich – erhalten bleiben“, kommentiert Monika Röttger, „ein aktives Zusammenleben mit Beschäftigungs- und strukturierten Tagesprogrammen ist ein wesentlicher Bestandteil für das Wohlbefinden in der dritten Lebensphase“.
Denn: „Wir realisieren alles, was das seelische Wohlergehen unserer Bewohner stützt“,
resümiert Monika Röttger. „Unabhängig von der Pflegebedürftigkeit oder sozialen Strukturen. Wir bieten finanzierbare Seniorenplätze und möchten nicht, dass der Mensch willkürlich in die Sozialhilfe rutscht. Das war schon immer unser Bestreben und es ist die Meinung, die in allen drei Seniorenheimen „Langeleben“ umgesetzt wird.
Focus PRINT-ONLINE
Menschen im Portrait: Monika Röttger
Frau
Röttger, Sie sind seit über 24 Jahren Chefin des Seniorenheims „Langeleben"
in Eiterhagen und betreiben noch gleiche Einrichtungen in
Königslutter und Strothe bei Korbach.
Wer z. B. die Einrichtung in Eiterhagen kennt, die der Autor schon mehrfach besucht hat, stellt hier eine besondere Atmosphäre fest und es wird viel investiert, um den Menschen hier beste Betreuung zu bieten. Es ist ein besonderes Bemühen um den pflegebedürftigen älteren Menschen.
Wir möchten Ihnen Frau Monika Röttger mit einigen persönlichen Fragen näher vorstellen.
Frage: Frau Röttger, woher kommt Ihre innere Einstellung gerade alten und pflegebedürftigen Menschen ein lebenswertes Altern zu bieten?
M. R.: Es war mir immer ein Bedürfnis älteren Menschen zu helfen und ihr Leben zu verschönern. Ich habe bereits mit 5 Jahren einer Bewohnerin das Essen gereicht.
Frage: Sind Sie mit Ihrem bisherigen Leben zufrieden oder
was hätten Sie im Nachhinein besser oder anders machen können?
M. R.: Ich besuche zzt. in Köln eine Fortbildung um
Qualitätsmanagerin zu werden mit dem Ziel, alle 3 Einrichtungen zu
zertifizieren. Darauf freue ich mich und bin zufrieden, was ich
bisher geschaffen habe.
Frage: Was ist Ihnen wichtig im Leben?
M. R.: Füreinander, miteinander nach dem Motto von K.H. Böhm:
„Die Welt lebt von den Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht."
Wenn dies jeder tun würde, hätten wir eine perfekte Welt.
Frage: Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders
stolz?
M. R.: Dass ich auf zufriedene Heimbewohner zurückblicken
kann, die seit über 30 Jahren in unserer Einrichtung leben.
Frage: Wie können Sie am besten entspannen?
M. R.: Seit kurzem konzentriere ich mich auf die Ölmalerei,
und seit vielen Jahren bin ich den Pferden verbunden, wo ich Beruf
und Hobby miteinander verknüpfen kann.
Frage: Womit kann man Sie „auf die Palme" bringen?
M. R.: Mit Unehrlichkeit, wenn man Menschen begegnet, die
nicht strukturiert sind und kein Persönlichkeitsbild haben.
Frage: Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?
M. R.: Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten mit meinen
Kindern.
Frage: Wie viel Stunden sind Sie täglich für Ihre
Altenheime tätig?
M. R.: In meinem Beruf steckt „Berufung" drin. Ich bin
eigentlich immer für die Einrichtungen verfügbar.
Frage: Hatten Sie in Ihrem Leben Vorbilder?
M. R.: Direkte Vorbilder habe ich nicht. Ich habe mich aber
immer nach den neuesten geriatrischen Entwicklungen orientiert, das
ist die Lehre von den Krankheiten alternder Menschen.
Frage: Was sind Ihre Wünsche für die Zukunft?
M. R.: Ich würde mich freuen, wenn immer mehr Menschen diesen
Beruf ergreifen, in diesen Einrichtungen arbeiten, neue Wege
beschreiten um diesen Hospitalismus von den Alten- u. Pflegeheimen
zu nehmen. Es müsste eine neue Lobby gebildet werden, dass es immer
mehr solcher Einrichtungen gibt, wo ältere Menschen mit einer
höheren Lebensqualität ihren letzten Lebensabschnitt mit Qualität
erleben können.
Quelle: H.H. - Treffpunkt Söhre - Kaufunger Wald






