Presseberichte Söhrewald


Farbrausch auf dem Laufsteg

in Eiterhagen läuteten Bewohner des Seniorenheimes den Modefrühling ein

PressebildIm Foto sehen Sie von links nach rechts: Herr Karl Letzing, Herr Heinz Landau, Frau Elli Ludwig, Frau Anna Letzing, Frau Ernestine Blumenstein, Frau Helene Kregelius

Farbrausch in der Seniorenheimat Langeleben in Eiterhagen: Heimleiterin Monika Röttger lud für Freitag, den 16.3.2012 zur großen Modepräsentation in ihre Einrichtung ein. „Der neue Frühling kommt leicht und frisch" kündigte Frau Fichtner, die Chefin des Modehauses Fichtner aus Goslar, an.

Die aktuelle Farbenvielfalt sowie Tipps und Trends rund um das Thema Mode standen an diesem Freitag auf dem Programm. Noch nie war das Farbspiel der Mode so aufregend inszeniert wie heute. Die neue Bekleidung ist farbenfroh, aber nicht „laut". Die Farbpalette reicht von kräftigen Farbtönen wie Türkis, Rot, Pink, Orange und Blau bis hin zu Pastelltönen." Auch die Kombination von Weiß und Schwarz ist im kommenden Modefrühling nach wie vor gefragt.

Obwohl es keinen Laufsteg wie auf der Pariser Modewoche gab, präsentierten sich die Bewohner des Seniorenheimes Langeleben nach der Eröffnungsrede der Ergotherapeutin Frau Monika Klinge fast wie professionelle Models.
Frau Letzing (88), Frau Blumenstein (89), Frau Kregelius (93), Frau Ludwig (80), Herr Letzing (91) und Herr Landau (78) präsentierten die aktuelle Frühjahrs- und Sommerkollektion 2012.

„Das war wieder mal etwas ganz anderes", sagt die 89-jährige Erna Blumenstein, die sich an der bunten Farbvielfalt erfreute. Jedes der Models führte jeweils zwei Outfits vor.
Passende Accessoires wie Hüte und Taschen setzten das i-Tüpfelchen auf die schicken Outfits. Der große Applaus der übrigen Bewohner und Gäste machten sie sehr stolz und brachten ihre Gesichter zum Strahlen.
„Es hat mir wieder großen Spaß gemacht, sagte die 93 jährige Helene Kregelius, die bereits zum 3. Mal an der Modenschau aktiv mitwirkte. Im Hintergrund begleiteten Seemannsmelodien die Vorführung. Aus dem großen Sortiment des Modehauses Fichtner konnte dann anschließend die vorgeführte Mode käuflich erworben werden.

Kaffee und selbstgebackener Kuchen, an dessen Herstellung Bewohner, Gäste und Mitarbeiter aktiv beteiligt waren, sorgten für das leibliche Wohl der Bewohner und Gäste. Für die musikalische Unterhaltung sorgte diesmal der Alleinunterhalter, Herr Günther Viehmann aus Kaufungen, der mit seinem breitgefächertem Repertoire von Schlager und Volksmusik für einen beschwingten Ausklang des Tages sorgte. Diese Modenschauen sind im Seniorenheim seit über zehn Jahren Tradition und sollen Abwechslung in das Leben der Heimbewohner bringen, außerdem ist es jedes Mal wieder interessant. Auch zahlreiche Angehörige und Freunde des Hauses ließen es sich nicht nehmen, einen abwechslungsreichen Nachmittag mit ihren Angehörigen zu verbringen.

Sie sind damit ein weiteres Beispiel dafür, wie im Haus Langeleben Lebensqualität im Alter in die Tat umgesetzt wird.

Söhrewaldbote - 04.2012


65 Jahre gemeinsam glücklich

„Küssen kann man nicht alleine, dazu braucht es einen zweiten Mund", das weiß nicht nur das Palace-Orchester mit Max Raabe, das wissen auch Elisabeth und Ludwig Horn.

PressebildDas Ehepaar Horn beging am 15.03.2012 in der Seniorenheimat Langeleben in Söhrewald-Eiterhagen das Fest der Eisernen Hochzeit. Ludwig Horn wurde am 18.02.1925 in Wattenbach geboren. Dort verlebte er auch seine Kindheit.
Elisabeth Horn wurde am 01.11.1925 als Tochter von Anna und Heinrich Werner in Wellerode geboren, wo sie auch ihre Kindheit verbrachte. Als Beide aus der Schule kamen und eine Lehre als Kontoristin und Installateur begannen, mussten sie täglich mit der Söhrebahn fahren und man fand sich augenscheinlich sehr nett. Herr Horn war aber sehr schüchtern und getraute sich lange Zeit nicht, Elisabeth anzusprechen. Dann kam die Zeit, wo Herr Horn Soldat werden musste und da versprachen sich beide, aufeinander zu warten. Herr Horn kam dann im Frühjahr aus der Gefangenschaft aus Italien nach Hause und von da an wussten beide, dass sie den Weg nun gemeinsam gehen wollten. Im Dezember 1946 haben sie sich verlobt und am 15. März 1947 wurde in der Kirche in Wellerode geheiratet.
Die Hochzeitsfeier war sehr bescheiden. Das Hochzeitskleid wurde aus Fallschirmseide genäht und Herr Horn hatte einen alten Konfirmationsanzug und ausgetretene Schuhe an.
Am Abend hatte man ihnen Erbsen ins Ehebett gestreut und die Ärmel vom Nachthemd zugenäht. Kurzerhand riss Ludwig das Nachthemd in Fetzen. Die Feier war einfach, aber doch sehr schön. Wenn Frau Horn davon erzählt, strahlen ihre Augen noch immer.
Das Ehepaar Horn war sehr gottesfürchtig und die Familie ging ihnen über alles. Es folgten zwei Kinder, vier Enkel und drei Urenkel. Das Leben war sehr hart, beide mussten viel arbeiten, aber Frau Horn hat fest daran geglaubt, dass eine höhere Macht ihre Familie beschützt. Familie Horn hatte nie ein Auto, aber sie fuhren trotzdem sehr oft in Urlaub. Man arrangierte sich mit Bussen und Bahnen, mit dem Fahrrad und über Mitfahrgemeinschaften. Gemeinsam mit ihrem Bruder und der Schwägerin unternahmen sie längere Busreisen, die von der VHS Schwalm - Eder-Krels organisiert wurden.
Mit dem Ehepaar Maria und Karl Blumenstein verband sie eine langjährige Freundschaft und auch mit diesen Beiden fuhren sie oft und gern in Urlaub. Es gab viele große und auch kleinere Reiseziele: z.B. Norwegen, Tirol, Malta, Monaco, Tegernsee, Fichtelgebirge, München oder ins Elsaß. Beeindruckend fand Frau Horn die Fahrt nach Berlin mit der Besichtigung des Reichstages.
Aber am liebsten war es Elisabeth, wenn sie gemeinsam mit der Familie, mit den Enkeln verreisen konnte und wenn alle Verwandten bei Familienfeiern zugegen waren.
Seit Januar 2009 wird Herr Horn in unserer Einrichtung aufgrund von Pflegebedürftigkeit betreut. Seine Ehefrau besuchte ihn regelmäßig und seit dem März 2011 wurde es auch für Frau Horn notwendig in unser Heim einzuziehen. Sie bewohnen Beide ein schönes sonniges Zimmer mit Balkon und nehmen täglich an unserem vielseitigen Beschäftigungsprogramm teil, besonders gern singen sie beide gemeinsam. Frau Horn nimmt noch sehr rege am Gedächtnistraining teil und interessiert sich für alles, was um sie herum passiert.
Den Tag ihrer Eisernen Hochzeit hatten wir gut vorbereitet, aber Beide konnten ihn nur getrennt voneinander begehen, da Herr Horn einen Tag zuvor ins Krankenhaus musste. Hier kam wieder der starke Familienzusammenhalt zum Tragen.
Frau Horn wurde von den Angehörigen in ihrer Not nicht allein gelassen. Alle sprachen ihr Mut zu. Und Herr Horn erholte sich schnell und kam nach 3 Tagen gut erholt aus dem Krankenhaus zurück. „Der Schutzengel hat wieder einmal seine Flügel über uns ausgebreitet!" ist der feste Glaube von Elisabeth Horn.
Unsere Bewohner ließen es sich nicht nehmen, ein Jubiläumslied zu singen und die Heimbeiratsvorsitzende, Frau Anna Lelzing überreichte eine Fotocollage mit den besten Wünschen von allen Bewohnern für das weitere Wohlergehen von Familie Horn. Den Wünschen schließen sich die Heimleitung und alle Mitarbeiter von ganzem Herzen an. Familie Horn ist sehr zufrieden, dass sie wieder vereint sind und halten sich auch weiterhin an den Schlager von Max Raabe, indem sie sich liebevoll küssen.

Söhrewaldbote - 30.03.2012


Seniorenheimat Langeleben in Eiterhagen Anders - besser - einfach gut

Der Winter hat uns fest im Griff. Vorausschauend hat unsere Heimleiterin, Frau Monika Röttger, einen Küchenherd für den Aufenthaltsraum der Bewohner gekauft und so ist es uns möglich, jederzeit eine kuschelige Atmosphäre zu erzeugen. Auch unsere vielfältigen Beschäftigungsangebote machen in einer schönen, warmen, heimeligen Umgebung viel mehr Spaß. So erzählen wir uns um den Ofen versammelt Geschichten aus der schönen, alten Zeit.

Aber auch Feste und Feiern, besonders die Vorweihnachts- und Osterzeit, unterbrechen den Alltag der Senioren und geben den Bewohnern die Möglichkeit der Begegnung und Besinnung, der Erholung und Belebung. Es wird gesungen und gebastelt und manch unterhaltsame Geschichte er zählt. Aber dabei wollen wir auch nicht die fünfte Jahreszeit vergessen. "Langeleben - Helau" hieß es am Sonntag, den 19. Februar in unserem Hause und viele Angehörige folgten unserer Einladung.

Das Programm hatte für jeden Geschmack etwas Närrisches dabei. Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer tauschten Büttenreden und Geschichten über den Gartenzaun mit uns aus und für die Ohren gab's Karnevalslieder und Jazzmusik vom Feinsten, die uns durch den Alleinunterhalter und Banjospieler Freddy und den Trompeter Ladislav dargebracht wurden. Bei Keyboardmusik und Schunkelliedern wurden Kaffee, selbstgebackener Kuchen und Berliner gereicht. Die Bewohner der Seniorenheimat Langeleben in Söhrewald Eiterhagen erlebten wieder einen wunderschönen Tag.

Der nächste Angehörigennachmittag, am 29. März ab 14.00 Uhr, steht wieder ganz im Zeichen des großen Basteins. Wir wollen mit Angehörigen, Bewohnern und Mitarbeitern Osterbasteleien erstellen und einen Ostermarkt durchführen. Von dem Erlös wollen wir für die Bewohner einen Plattenspieler kaufen, damit die Bewohner bei Schallplattenmusik auch mal das Tanzbein schwingen können.

Möchten Sie mehr über die Seniorenheimat Langeleben erfahren? Dann rufen Sie an, oder schauen Sie vorbei. Auch im Internet können Sie sich unter www.Seniorenheimat-Langeleben.de informieren. Zur Zeit haben wir noch einen Damen- und einen Herrenplatz frei.

Pflege Aktuell - 02.2012


Altenpflegeeinrichtungen feierten die Einführung ihres neuen Qualitätsmanagements

PressebildAus allen Teilen Deutschlands stammten die Pflegeeinrichtungen, die am 19. Oktober 2011 den Abschluss eines 3-jährigen Prozesses, in dem sie das Integrierte Qualitätsmanagementsystem Demenz eingeführt haben, feierten. Im Rahmen einer Tagung haben die Einrichtungen dann ihre Urkunden erhalten.

Zentrales Element von IQM-Demenz ist die Erhebung von Daten, die Analyse der Abläufe und deren Bewertung, und zwar durch die Mitarbeiter selbst. Im Deutschen Qualitätsbündnis Demenz, getragen von der DED, vernetzen sich die Pflegeeinrichtungen und unterstützen sich in regem Austausch gegenseitig bei der Fortsetzung der Qualitätsentwicklung.

DAS INTEGRIERTE QUALITÄTS-MANAGEMENTSYSTEM DEMENZ DAS INSTRUMENT AUS DER FACHWELT FÜR DIE QUALITÄTSENTWICKLUNG IN DER STATIONÄREN PFLEGE

Das integrierte Qualitätsmanagement DEMENZ (IQM-DEMENZ) ist ein von der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung e.V. (DED) entwickeltes System zur Verbesserung der Betreuungsqualität in stationären Pflegeeinrichtungen. Seine Grundlage ist das kanadische Instrument "STANDARDS FOR LONG Term/Continuing CARE Organizations". Es ist auch in Australien und Neuseeland für die Altenhilfe verbindlich. Die Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung e.V. (DED) hat es im Hinblick auf die Demenzproblematik umfassend erweitert und mit wesentlicher Förderung des Bundesministeriums für Frauen, Senioren, Familie und Jugend (BMFSFJ) in einem über dreijährigen Modellversuch bundesweit erprobt (siehe Veröffentlichung des BMFS)). Die Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung e.V. (DED) ist eine seit 1995 existierende Organisation.

Die DED e.V. begleitet und qualifiziert die Pflegeeinrichtungen bei der Einführung des IQM-Demenz. Dieser Prozess findet in einer Gruppe von mehreren Einrichtungen statt und dauert 3 Jahre. Das Verfahren berücksichtigt sowohl den aktuellen Wissensstand als auch gesetzliche Rahmenbedingungen, wie die Anforderungen der MDK-Prüfrichtlinie und die sog. Transparenzkriterien. Der MDS hat das IQM-Demenz als einziges Qualitätsmanagementsystem in seine Grundsatzstellungnahme "Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz" aufgenommen. Es eignet sich für jede Pflegeeinrichtung.

DIE WERTEORIENTIERUNG VON IQM-DEMENZ

  • Den Menschen achten
  • Mit Glaubwürdigkeit und Stimmigkeit Vertrauen schaffen
  • Erkennen, Verstehen und Umsetzen der Erfordernisse und Bedürfnisse der Bewohner und ihrer Familien
  • Durch regelmäßige, kritische Selbstreflexion die Qualität kontinuierlich verbessern
  • Mit allen Berufsgruppen zusammen arbeiten
  • Erfolge und Wirkungen betonen
  • Netzwerkbildung

Pflege Aktuell - 11.2011


Verbesserung der Pflegequalität

Seniorenheimat Langeleben erhält in Berlin Urkunde des Integrierten Qualitätsmanagements Demenz

Aus allen Teilen Deutschlands stammen die Pflegeeinrichtungen, die am 19. Oktober in Berlin den Abschluss eines dreijährigen Prozesses feiern werden. Im Rahmen der Feier erhalten die Einrichtungen, unter ihnen die Seniorenheimat Langeleben aus Söhrewald-Eiterhagen, Urkunden, die ihnen die Teilnahme an der IQM-Demenz-Maßnahme bescheinigen.

Das Integrierte Qualitätsmanagement Demenz (IQM-Demenz) ist ein Instrument zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung für stationäre Einrichtungen, die Menschen mit Demenz betreuen. Es berücksichtigt die Individualität der einzelnen Einrichtung und stellt die von allen Beteiligten erreichte Qualität ins Zentrum.
Betreut wurde die Maßnahme von der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung (DED) e.V.. Sie ist eine Vereinigung, die seit dem Jahr 1995 in der Versorgung Demenzkranker neue Wege suchen.
Das zentrale Merkmal des Verfahrens, die Reflexion des eigenen Handelns, löst einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in der Betreuung von Menschen mit Demenz aus. Denn IQM-Demenz wurde aus der Pflege heraus speziell für die stationäre Arbeit mit Demenzkranken entwickelt. Im Mittelpunkt steht stets die Frage: "Was können alle Beteiligten - Pflege- und Betreuungskräfte, Hauswirtschaft, Verwaltung, Leitung und Träger - tun, damit es den Demenzkranken so gut wie möglich geht?" (nh)

HNA - 14.10.2011


Senioren helfen Bedürftigen

PressebildVon links hintere Reihe: Helmut Weiß, 2. Vorsitzender Kasseler Tafel, Leiterin Monika Röttger, vordere Reihe: Anna-Elisabeth Götz, Michael Scherb, Anna Letzing, 1. Vorsitzende Heimbeirat

Am 17.06.2011 fand in der Seniorenheimat Langeleben das Sommerfest unter dem Motto "Im Licht der Sterne" statt. Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden, dass der Erlös aus den Sommerfesten für soziale Projekte gespendet wird. Mit dem Erlös aus den Einnahmen in diesem Jahr soll Bedürftigen aus der Region geholfen werden.

Aus diesem Grund haben sich unsere Heimträgerin, Frau Monika Röttger, und der Heimbeirat entschlossen, den diesjährigen Erlös an die Kasseler Tafel zu spenden. Die Überreichung des Schecks an den Geschäftsführer der Kasseler Tafel, Herrn Weiß, fand am Donnerstag, dem 28.07.2011 in der Einrichtung in Eiterhagen statt. Herr Weiß bedankte sich sehr herzlich für die Spende in Höhe von 500,00 €.

Aber nicht nur die Scheckübergabe war für alle ein Grund zum Feiern. Feiern konnten auch die Bewohner und das Personal mit Herrn und Frau Letzing, welche am gleichen Tag das Fest der diamantenen Hochzeit begingen. Feste und Feiern unterbrechen den Alltag der Senioren und geben den Bewohnern die Möglichkeit der Begegnung und Besinnung, der Erholung und Belebung. Sie lassen für gewisse Zeit das Alltagseinerlei vergessen, um etwas Besonderes zu erleben.

Das individuelle Tagesprogramm umfasst tägliche Seniorengymnastik, Gedächtnistraining, Gesprächskreise, eine Koch- und Backgruppe, Singen und Musizieren.

PressebildKarl und Anna Letzing feierten ihre diamantene Hochzeit

Der Veranstaltungskalender bietet zur Gestaltung des Alltags viele willkommene Abwechslungen, wie z. B. eine Rosenmontagsfeier, die Frühjahrs- und Herbstmodenschau des Modehauses Fichtner aus Goslar, das Sommerfest, Angehörigennachmittage, einen Ausflug zum Edersee, Kaffeefahrten, Einkaufsfahrten, Bastelnachmittage mit den Angehörigen, einen Tag der offenen Tür und natürlich die Teilnahme an Veranstaltungen der Gemeinde sowie am Advents- und Weihnachtsbasar. Alle diese Aktivitäten werden ständig dokumentiert und ausgewertet.
"Um die Lebensqualität der Bewohner der Seniorenheimat Langeleben zu erhöhen, haben wir ein Wohlfuhlkonzept entwickelt, wo Wohlfühlbäder, Kochen am Bett, Aromatherapie und Wohlfühltage regelmäßig in Anspruch genommen werden können", so Heimleiterin Monika Röttger "Dazu wurde ein Themenkatalog entwickelt, wo jeder Bewohner entsprechend seiner Biographie und seinen Bedürfnissen sich seinen Wohlfühltag zusammenstellen kann."

Dieser Tag soll ganz speziell die Seele erreichen, die Sinne anregen und Erinnerungen Raum geben. Erinnerungen sind im 3. Lebensabschnitt von großer Bedeutung für das Wohlbefinden, erinnern sie doch an Erfahrungen und Rituale, die die Bewohner sich über eine ganze Lebensspanne hinweg angeeignet und verinnerlicht haben und nun wieder erlebbar werden. Mit all diesen Aktivitäten und Angeboten wollen wir in unserer täglichen Arbeit dem Ausspruch von Karl-Heinz Böhm gerecht werden: "Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht!"

Die Mitarbeiter des Heimes sind ständig bemüht, die bestehenden Pflegestandards zu verbessern und qualitativ zu untermauern. Zurzeit ist es das Ziel des Personals, die tägliche Arbeit in das IQM-Demenz in der Altenpflege zu implementieren. IQM-Demenz bedeutet: Qualität leben und transparent machen. Heimträgerin, Frau Monika Röttger, hat mit ihrer am 01.12.2004 erfolgreich abgeschlossenen Prüfung als Qualitätsbeauftragte die erste Weiche zur Erreichung des Zieles gestellt. Nun sind alle Mitarbeiter gefragt, sich in den ständig angebotenen Fortbildungsveranstaltungen um eine persönliche Qualitätsverbesserung in ihrer Arbeit zu bemühen und das angeeignete Wissen umzusetzen.

Treffpunkt Söhre-Kaufungerwald - 10.2011


Note 1,2 für Seniorenheimat Langeleben in Söhrewald-Eiterhagen!

Am 06.06.2011 fand die Regelprüfung des MDK in der Seniorenheimat Langeleben statt.

Unsere Heimträgerin, Frau Monika Röttger, hat mit ihrer am 01.12.2004 erfolgreich abgeschlossenen Prüfung als Qualitätsbeauftragte die erste Weiche gestellt, um unserer Arbeit eine neue Pachtung zu geben und sie mit einer hohen Qualität transparent zu machen. So konnten wir diese kontinuierlich verbessern und die Benotung vom letzten Jahr von 1,5 auf 1,2 verbessern.

Geprüft wurden folgende Bereiche: Pflege und medizinische Versorgung; Umgang mit demenzkranken Bewohnern; soziale Betreuung und Alltagsgestaltung; Wohnen; Verpflegung; Hauswirtschaft und Hygiene sowie Bewohnerbefragung.
Das Gesamtergebnis der Überprüfung war: 1,2.

Gemäß unserem Logo Seniorenheimat Langeleben "anders - besser - einfach gut" bieten wir ein umfangreiches, individuelles Betreuungsprogramm an:
• z.B. die tägliche Seniorengymnastik
• Gedächtnistraining
• Erinnerungsarbeit
• Gesprächskreise
• Koch- und Backgruppe
• Singen und Musizieren
• Kochen am Bett
• Ausflüge und Einkaufsfahrten
• Angehörigennachmittage mit Bastelnachmittagen und Vorträgen
• Modenschauen, Sommerfest, Feste im Jahreslauf
• Wohlfühlbäder/Snoezeln/ Aromatherapie/Wohlfühl tage
• Krankengymnastik und Sturzprävention
• Tierstreichelstunde und Kleintierhaltung
• Sparziergänge und Aufenthalt im Garten
• Integration in den Heimatgemeinden durch Teilnahme an Veranstaltungen
• regelmäßige medizinische Betreuung durch die Hausund Fachärzte

Alle diese Betreuungsangebote werden entsprechend der Biografie und der Wünsche des Bewohners durchgeführt, ständig dokumentiert und ausgewertet. Unsere soziale Betreuung steht Ihnen immer zur Verfügung, auch an den Wochenenden. Nach Absprache und Genehmigung mit den Krankenkassen gibt es eine entgeltfreie zusätzliche Betreuung der dementieil erkrankten Bewohner.
Mit all diesen Aktivitäten und Angeboten werden wir dem Ausspruch von Karl-Heinz Böhm gerecht: "Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun, als ihre Pflicht!"

Bei uns wird großgeschrieben: keine Einsamkeit, kein Langeweile, keine Hilflosigkeit

Treffpunkt Söhre-Kaufungerwald - 10.2011


Zauberhaftes Sommerfest in der Seniorenheimat Langeleben

Im Licht der Sterne, zugunsten der Hilfsbedürftigen der Kasseler Tafel e. V.

PressebildHelmut Weiß der 2. Vorsitzende der Kasseler Tafel, bedankt sich bei der Leiterin Monika Röttger, den Bewohnern, Angehörigen und Gästen für die Unterstützung

Die Arbeit steht im Schutz der Engel und Sterne. So wurde im neu gestalteten Pflegebad im Erdgeschoss die Lichtanlage nach dem Sternbild der Jungfrau angeordnet. Im Jahr 2010 wurde in einem Workshop mit der Künsderin, Frau Meyer, sowie Bewohnern und Angehörigen der Erzengel „Raphael" gestaltet. In diesem Jahr erweiterten sich die Aktivitäten rund um Steme und Engel, indem einige Bewohner am 21.05.2011 an der Aufführung „Apassionata - Im Licht der Sterne" in der Eissporthalle in Kassel teilnahmen. Die DVD zur Aufführung wurde gekauft und die Bewohner, die nicht in der Lage waren zur Aufführung zu gehen, konnten alles auf DVD miterleben.

So war es dem Pflegepersonal und dem Seniorenbeirat ein Bedürfnis, das Sommerfest unter dem Motto „Im Licht der Sterne" durchzuführen und den Erlös an die Kasseler Tafel zu spenden.

PressebildLeiterin Monika Röttger begrüßt die vielen Gäste und eröffnet das zauberhafte Sommerfest in der Seniorenheimat Langeleben

Zu Beginn des Sommerfestes sangen die Bewohner unter der Akkordeonbegleitung von Frau Hölzer ein Sternen- und das Söhrewaldlied.

Die Unterhaltung durch den Hessischen Gebirgs- und Wanderverein Eschenstruth e. V. sowie der Bauchtanzgruppe der VHS unter der Leitung von Frau Dip fanden große Anerkennung. Der Auftritt des Alleinunterhalters Manni Schmelz mit den 2 nordhessischen Tenören rundete das musikalische Programm ab. Frau Merchel erzählte eine zauberhafte Sternengeschichte und an verschiedenen Ständen, z.B. der Blumenecke Teske, den Tuchwaren von Frau Herrn, dem Teehaus Melsungen, der Schmuckgestaltung von Frau Blumenstein und einer Malstraße für unsere kleinen Besucher, konnte man sich ebenso genüsslich die Zeit vertreiben und bei der Tombola einen schönen Preis gewinnen.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Bewohner und Gäste wurden am Kuchenbüfett verwöhnt; am Abend sorgten leckere Salate und Grillspezialitäten für das Wohlergehen der Anwesenden.

Die Seniorenheimat Langeleben ist seit ca. 2 Jahren mit der IQM Demenz (Integriertes Qualitätsmanagement für stationäre Einrichtungen) verbunden. Die Mitarbeiter werden in verschiedenen Bereichen geschult und sind Mentoren für diese Bereiche.

Zu den Aktivitäten der Seniorenheimat Langeleben zählen Veranstaltungen, Ausflüge, Dia- und Filmvorführungen, das gemeinsame Kochen und Backen, Einkaufsfahrten und natürlich Feste und Feiern im Jahresverlauf.

Monatlich durchgeführte Angehörigennachmittage, wie z. B. das Grillen am Pfingstmontag oder Vorträge über Themen, welche auch die Angehörigen bewegen, sind der Leiterin Monika Röttger und dem Pflegepersonal sehr wichtig. In einem Workshop unter dem Motto „Einkochen" im August werden die Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit ihren Angehörigen Marmeladen und Obst haltbar machen und an Erinnerungen in der Familie anknüpfen. Zu allen Veranstaltungen sind die Angehörigen, Betreuer und alle interessierten Bürger jederzeit herzlieh eingeladen.

Söhretreff - 13.07.2011


Senioren auf dem Laufsteg

In Eiterhagen führten Bewohner des Seniorenheimes neue Mode-Kollektion vor

PressebildObwohl es keinen Laufsteg wie auf der Pariser Modewoche gab, präsentierten sich die Bewohner des Seniorenheimes Langeleben nach der Eröffnungsrede der Heimleiterin, Frau Monika Röttger, fast wie professionelle Models. Frau Letzing (87), Frau Clever (84), Frau Blumenstein (88), Frau Kregelius (92), Frau Polzer (80), Herr Schimmelmann (76) und Herr Landau (77) präsentierten die aktuelle Frühjahrs- und Sommerkollektion 2011 im Aufenthaltsraum des Heimes.

"Das war mal etwas ganz anderes", sagt die 88-jährige Erna Blumenstein, die die Modenschau zum ersten Mal als Model erlebte.

Wie die Profis gaben sich auch unsere männlichen Models, Herr Landau und Herr Schimmelmann, bei der Vorführung der Bekleidung aus dem Modehaus Fichtner. Jedes der weiblichen Models führte jeweils zwei, die männlichen Models jeweils ein Outfit vor. Wie auf einer richtigen Modenschau mussten sich die sieben modebewussten Senioren in großer Hektik umziehen, um pünktlich im richtigen Dress zu erscheinen. Passende Accessoires wie Hüte und Taschen setzten das i-Tüpfelchen auf die schicken Outfits. Der große Applaus der übrigen Bewohner und, Gäste machte sie sehr stolz und brachte ihre Gesichter zum Strahlen. "Ich war kein bisschen aufgeregt", sagte Frau Clever. "Es hat mir großen Spaß gemacht", sagt die 92-jährige Helene Kregelius, die bereits zum 2. Mal an der Modenschau aktiv mitwirkte. Im Hintergrund begleiteten Seemannsmelodien die Vorführung. Aus dem großen Sortiment des Modehauses Fichtner konnte dann anschließend die vorgeführte Mode käuflich erworben werden. Kaffee und selbstgebackener Kuchen, an dessen Herstellung Bewohner, Gäste und Mitarbeiter aktiv beteiligt waren, sorgten für das leibliche Wohl der Bewohner und Gäste.

Für unsere musikalische Unterhaltung sorgten diesmal einige Musikfreunde aus Wellerode, die AWO-Harmonists, die mit Akkordeon und Gesang begeisterten und mit ihrem Repertoire von Schlager und Volksmusik für einen beschwingten Ausklang des Tages sorgten.

Diese Modenschauen sind bei uns seit über zehn Jahren Tradition und sollen Abwechslung in das Leben der Heimbewohner bringen, außerdem ist es jedes Mal wieder interessant. Auch zahlreiche Angehörige und Freunde des Hauses ließen es sich nicht nehmen, einen abwechslungsreichen Nachmittag mit ihren Angehörigen zu verbringen. Sie sind damit ein weiteres Beispiel dafür, wie im Haus Langeleben Lebensqualität im Alter in die Tat umgesetzt wird.

Söhretreff - 23.03.2011


Note 1,5 für Seniorenheimat Langeleben in Söhrewald-Eiterhagen

Mit der Note 1,5 schnitt jetzt die Seniorenheimat Langeleben in Söhrewald-Eiterhagen bei ihrer Prüfung durch den MDK Hessen ab. Dies erfreute die Heimleitung, Frau Monika Röttger, sowie alle Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter sehr.

Bei dieser Prüfung werden 82 Kriterien durch die Prüfer begutachtet, wie z. B. medizinische Versorgung, soziale Betreuung, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene. Auch fließt eine Befragung zur Zufriedenheit der Heimbewohner mit in die Gesamtbewertung ein. Hier wurde die Note 1,0 vergeben.

Ziel der Einrichtung ist es, die Lebensqualität der Bewohner durch Individualität (z. B. Berücksichtigung der jeweiligen Biografie) zu erhalten und zu verbessern.

Durch die hohe Pflegequalität, geographische günstige Naturverbundenheit, außerordentliche gute ärztliche Betreuung (einschl. Fachärzten), nachvollziehbare Pflegeleistungen und eine beispielgebende soziale Einbindung wird die Einrichtung Langeleben ihrem Namen mehr als gerecht. Unser qualifiziertes Fachpersonal wird regelmäßig geschult und fortgebildet. Hier finden 49 Bewohner in familiärer Umgebung ein neues Zuhause. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die individuelle ganzheitliche Versorgung nach dem Pflegeleitbild Monika Krahwinkels. Dafür stehen 7 Einzelzimmer, 18 Doppelzimmer und 2 Mehrbettzimmer mit Balkon oder Terrasse zur Verfügung.

Für einen angenehmen Lebensabend bietet die Seniorenheimat Langeleben u. a.:
• Wohlfühlbäder/Snoezelen
• Kochen am Bett
• Betreuungsangebote unterschiedlicher Art (Gymnastik, Gedächtnistraining usw.)
• Modenschau/Sommerfest
• Ausflüge
• Angehörigennachmittage
• Sturzprävention
• Krankengymnastik u. Ä.
• Kleintierhaltung ist bei uns möglich und erwünscht. Zusätzlich haben wir in unserem Programm auch die Tierkuschelstunden. Unsere soziale Betreuung steht Ihnen immer zur Verfügung, auch an den Wochenenden.

Bei uns wird großgeschrieben: keine Einsamkeit, keine Langeweile, keine Hilflosigkeit.

Nach Absprache und Genehmigung mit der Pflegekasse gibt es eine entgeltfreie zusätzliche Betreuung der dementiell erkrankten Bewohner.

Söhretreff - 23.03.2011


Qualifizierte Pflege sichern

PressebildMonika Röttger, Heimträgerin und Heimleiterin der Seniorenheimat Langeleben, führt Qualitätsmanagement-Schulungen durch: In diesem Rahmen wurde ihr von Oliver Reiche eine Urkunde zur 15-jährigen Mitgliedschaft im Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) überreicht. Foto: Privat

Monika Röttger, Trägerin und Leiterin dreier Pflegeeinrichtungen (in Korbach-Strothe, Söhrewald-Eiterhagen und Königslutter), stellt das Qualitätsmanagement in ihren Häusern auf ein solides Fundament.
Als Qualitätsmanagerin schulte sie ihre Mitarbeiter am 19. und 20. Januar in verschieden Themengebieten, beispielsweise der Pflegedokumentation, dem Pflegeprozess und Konfliktlösungen in Senioreneinrichtungen.
Die regelmäßig vierteljährlichen stattfindenden Schulungen tragen darüber hinaus dazu bei, Veränderungen in der Gesetzeslandschaft zu bewerten und in das bestehende Qualitätsmanagement zu integrieren. „Diese Qualitätsschulungen  sind  wichtiger Bestandteil, wenn es darum geht, auch in Zukunft den Senioren eine qualifizierte Pflege sowie ein wohnliches Zuhause bieten zu können", erklärt Monika Röttger.
Und einen Grund zum Feiern gab es außerdem: Im Rahmen der Schulung wurde Monika Röttger vom Trägerverband VDAB (Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V.), vertreten durch Oliver Reiche aus Wiesbaden, eine Urkunde zur 15-jährigen Mitgliedschaft überreicht. (nh)

HNA - 05.02.2011


Modenschau für Senioren in der Seniorenheimat Langeleben in Söhrewald-Eiterhagen

Ein großartiger Auftritt

Pressebild Pressebild

Am Freitag, den 24.09.2010, fand - wie jedes Jahr um diese Zeit - die Seniorenmodenschau für die neue Herbst- und Winterkollektion in der Seniorenheimat Langeleben in Söhrewald-Eiterhagen statt.
Nach der Eröffiiungsrede der Heimleiterin Monika Röttger präsentierten einige Bewohner der Seniorenheimat Langeleben sportlich elegante Mode zu erschwinglichen Preisen für die bevorstehende Jahreszeit.
Die "Models" führten ihre modische Bekleidung wie Hosen, Rökke, Blusen und Pullover sehr selbstbewusst vor. Passende Accessoires wie Hüte und Taschen setzten das i-Tüpfelchen auf die schicken Outfits. Der viele Applaus der übrigen Bewohner und von etlichen Gästen machte sie sehr stolz und brachte ihre Gesichter zum Strahlen.
Die Bekleidung wurde von dem Modeparadies Fichtner in Langelsheim am Harz zur Verfügung gestellt. Die Inhaberin Frau Fichtner gab während der Modenschau fachliche Erklärungen zu den Kleidungsstücken ab, im Hintergrund begleitete klassische Musik die Vorführung. Aus dem großen Sortiment des Modehauses Fichtner konnten dann anschließend die vorgeführte Mode und noch ganz viel mehr käuflich erworben werden.
Zur Ergänzung des Angebotes an diesem Nachmittag waren die "Blumenecke Teske" aus Söhrewald-Wattenbach mit Blumen und Gestecken, Frau Herrn aus Söhrewald-Wattenbach mit Tuchwaren, das Schuhhaus Most aus Söhrewald-Wellerode sowie das Teehaus aus Guxhagen mit Teegeschenken mit je einem Verkaufsstand vertreten.
Kaffee und viele leckere Kuchen und Torten, an deren Herstellung Gäste, Mitarbeiter und einige Bewohner unter Anleitung der Sozialen Betreuung aktiv beteiligt waren, sorgten für das leibliche Wohl der Bewohner und Gäste.
Alle Bewohner und Gäste hatten an diesem Nachmittag viel Spaß und alle freuen sich jetzt schon auf die nächste Modenschau, die im Frühjahr 2011 stattfinden wird, die hoffentlich wieder so schön und erlebnisreich ausfallen wird.
Die Modenschau im Haus Langeleben ist aufgrund der intensiven Einbindung der Bewohner in die Planung und Durchführung einzigartig in der Region. Sie ist damit ein weiteres Beispiel dafür, wie im Haus Langeleben Lebensqualität im Alter in die Tat umgesetzt wird.
Als Models sind dieses Jahr bei der Modenschau mitgelaufen: Frau Helene Kregelius (92) Frau Rosemarie Barbian (85) Herr Heinz Landau (77) Herr Horst Schimmelmann (76) Frau Anna Werner (88) Frau Helene Reuss (89)

Treffpunkt Söhre / Wittich Verlag  - 06.10.2010


Großer Auftritt

Modenschau für Senioren kam gut an

PressebildDie Modenschau bot den Heimbewohnern Abwechslung vom Alltag.

Söhrewald. Vor kurzem fand - wie jedes Jahr um diese Zeit - die Seniorenmodenschau für die neue Herbst­ und Winterkollektion in der Seniorenheimat Langeleben in Söhrewald-Eiterhagen statt.
Nach der Eröffnungsrede der Heimleiterin Monika Röttger präsentierten einige Bewohner der Seniorenheimat Langeleben sportlich elegante Mode zu erschwinglichen Preisen für die bevorstehende Jahreszeit.

Die „Modelle" führten ihre modischen Bekleidung wie Hosen, Röcke, Blusen und Pullover sehr selbstbewusst vor. Passende Accessoires wie Hüte und Taschen setzten das I -Tüpfelchen auf die schicken Outfits. Der viele Applaus der übrigen Bewohner und von etlichen Gästen machte sie sehr stolz und brachte ihre Gesichter zum strahlen.

Die Bekleidung wurde von dem Modeparadies Fichtner in Langelsheim am Harz zur Verfügung gestellt. Aus dem großen Sortiment des Modehauses Fichtner konnte dann anschließend die vorgeführte Mode und noch ganz viel mehr käuflich erworben werden.

Zur Ergänzung des Angebotes an diesem Nachmittag waren die „Blumenecke Teske" aus Söhrewald-Wattenbach mit Blumen und Gestecken, Frau Herrn aus Söhrewald-Wattenbach mit Tüchwaren, das Schuhhaus Most aus Söhrewald-Wellerode sowie das Teehaus aus Guxhagen mit Teegeschenken mit je einem Verkaufsstand vertreten. Kaffee und viele leckere Kuchen und Torten, an dessen Herstellung Gäste, Mitarbeiter und einige Bewohner unter Anleitung der Sozialen Betreuung aktiv beteiligt waren, sorgten für das leibliche Wohl der Bewohner und Gäste. Alle Bewohner und Gäste hatten an diesem Nachmittag viel Spaß und alle freuen sich jetzt schon auf die nächste Modenschau die im Frühjahr 2011 stattfinden wird, die hoffentlich wieder so schön und erlebnisreich ausfallen wird.

Extra Tip - 03.10.2010

 


Pflegeheim Langeleben Note: 1,5

PressebildAlt werden am Kasselberg: Das Alten- und Pfegeheim in Söhrewald. Foto: nh

SÖHREWALD. Das Alten- und Pflegeheim "Langeleben" in Söhrewald schneidet mit der Gesamtnote 1,5 "gut" ab. Damit liegt das Haus am Kasselberg über dem Landesdurchschnitt. Hier die Noten des MDK-Tests im Einzelnen:

  • Pflege und medizinische Versorgung: 2,4 "gut",
  • Umgang mit demenzkranken Bewohnern: 1,2 "sehr gut",
  • Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung: 1,0 "sehr gut",
  • Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene: 1,0 "sehr gut",
  • Ergebnis einer von der Gesamtnote unabhängigen Befragung der Bewohnen 1,0 "sehr gut", (jmo)

Alten- und Pflegeheim "Langeleben" Röttger,
Am Kasselberg 5, 34320 Söhrewald, Tel. 05608/1525.

HNA - 14.09.2010


Fröhliches Sommerfest in der Seniorenheimat Langeleben
zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti

Bei sehr warmen Temperaturen feierte die Seniorenheimat Langeleben in Söhrewald-Eiterhagen am Freitag, 02.07.10 das diesjährige Sommerfest mit Bewohnern, Angehörigen und Gästen aus nah und fem. Das traditionelle Fest stand in diesem Jahr unter dem Motto „Engel spenden".

Frau Braunisch war stellvertretend für Bürgermeister Herrn Steisel anwesend.
Unterhaltung boten der Panflöteninterpret, Herr Braun „Rumevar". Der Hess. Gebirgs- und Heimatverein Eschenstruth e. V. fand auch große Anerkennung. Der Auftritt des Alleinunterhalters Manni Schmelz mit dem Überraschungsgast Udo Waitz (1 von den „Drei Tenören") rundete das musikalische Programm ab.

Der Gesamterlös der traditionellen Tombola, deren hochwertige Preise von Sponsoren der Seniorenheimat gespendet wurden, kommt den Erdbebenopfern in Haiti über die Stiftung RTL - wir helfen Kindern e. V. direkt zugute. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Bewohner und Gäste wurden am Kuchenbüfett verwöhnt; am Abend sorgten leckere Salate und Grillgut für das Wohlergehen der Anwesenden.
Die Seniorenheimat Langeleben ist seit ca. 2 Jahren mit der IQM Demenz (Integriertes Qualitäts-Management für stationäre Einrichtungen) verbunden. Unsere Mitarbeiter werden in verschiedenen Bereichen geschult und sind Mentoren für diese Bereiche.
Die Seniorenheimat Langeleben liegt in idyllischer Umgebung in Söhrewald-Eiterhagen. In unserer Einrichtung leben 49 Seniorinnen und Senioren in einer familiären Atmosphäre. Neben der hohen pflegerischen Kompetenz der Einrichtung hat in Langeleben die soziale Betreuung einen hohen Stellenwert, die bei einer Prüfung durch den Medizinischen Dienst die Note 1 erhielt. Das Gesamtergebnis betrug bei der Überprüfung die Note 1,5. Die Heimleitung war so begeistert über das Ergebnis und hat den Mitarbeitern eine Lohnerhöhung für ihre Mühe und Mitarbeit gegeben. Seit einigen Monaten gibt es von den Krankenkassen einen Zuschuss für den zusätzlichen Betreuungsbedarf demenziell erkrankter Menschen. Dieser ist im SGB, § 87 b festgesetzt Langeleben hat dafür extra eine Mitarbeiterin angestellt, die mit den Senioren für Gespräche, über Alltägliches und ihre Sorgen zur Verfugung steht. Sie geben den Bewohnern Sicherheit und nehmen ihnen somit ihre Ängste. Um dies zu erreichen, werden homogene Gruppen gebildet, in denen verschiedene Aktivitäten - immer auf den Einzelnen abgestimmt - angeboten werden.

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen Ausflüge, Dia- und Film-Vorführungen, das gemeinsame Kochen und Backen, Einkaufsfahrten und natürlich Feste und Feiern im Lauf eines Jahres. Zu allen Veranstaltungen sind die Angehörigen, Betreuer und alle interessierten Bürger herzlich eingeladen.

Treffpunkt Söhre - 14.07.2010


Sie liebt Duft von Rosen

Gertrud Ternow feiert heute ihren 101. Geburtstag im Altenheim „Langeleben"

PressebildImmer noch fit: Gertrud Ternow freut sich auf die Feier ihres 101. Geburtstages. Foto: Rissmann

VON DIANA RISSMANN

SÖHREWALD. Singen, tanzen, basteln, Gymnastik - es gibt keine Freizeitbeschäftigung im Altenheim „Langeleben" in Eiterhagen, bei der Gertrud Ternow nicht mitmacht. Die rüstige Rentnerin, die früher viel Sport getrieben hat und eine gute Sprinterin war, nimmt auch mit 101 Jahren noch aktiv am Leben teil.

Immer in Gesellschaft

Seit drei Jahren lebt die alte Dame nun im Altenheim, in der Nähe von Sohn Rainer. „Als sie zu uns kam, konnte sie auch noch am Stock gehen und hat für unsere Modenschauen gemodelt", sagt Betreuerin Angela Thaden. Leider sei sie vor einiger Zeit gestürzt und sitze seitdem im Rollstuhl. Aber davon lässt sich die rüstige Dame nicht unterkriegen, sie nimmt gern an den Ausflügen des Heimes teil. „Sie ist ein sehr geselliger Mensch", sagt Thaden.

Geboren wurde Gertrud Ternow am 26. Februar 1909 als Gertrud Felix im oberschlesischen Beuthen. Ihr Vater war Bergmann, er verstarb früh bei einem Grubenunglück. Ihre Mutter betrieb ein kleines Lebensmittelgeschäft, mit dem sie Gertrud und ihre vier Geschwister durchbrachte.

In den 101 Jahren hat Gertrud Ternow viel erlebt. Besonders aber haben sie die beiden Weltkriege geprägt: „Mit fünf Jahren wusste ich schon, was Krieg bedeutet", sagt sie. Damals zog ihr Vater in den Ersten Weltkrieg. Auch erinnert sie sich daran, dass sie als Kind immer sehr früh aufstehen musste, um sich für Lebensmittelmarken und Brot anzustellen. Im Zweiten Weltkrieg verlor sie ihren ersten Ehemann, der als Soldat an der Front gefallen ist.

Gearbeitet hat Gertrud Ternow viel in ihrem Leben: Ihre kaufmännische Lehre unterbrach sie, als ihr erstes Kind zur Welt kam. Sie heiratete wieder, zog nach Hamburg, wo sie in einer Gaststätte bediente. „Bei einem Glas Grog habe ich dort Platt schwätzen gelernt", sagt sie und lacht. Später zog sie in die Rosenstadt Uetersen in Schleswig-Holstein, wo sie für einen Rosenzüchter arbeitete. „Der Duft der Rosen war so schön", erinnert sie sich gern an diese Zeit zurück.

Insgesamt bekam Gertrud Ternow mit ihren beiden Ehemännern fünf Kinder, und diese schenkten ihr fünf Enkelkinder. Ihre beiden Töchter und drei Enkel leben mittlerweile in Schweden. Heute feiert sie mit ihrer Familie und Ehrengästen ihren 101. Geburtstag.

HNA - 26.02.2010


Seniorenheimat Langeleben geht aufs Wasser

„Als Kassel noch een ahles Nest, es ist schon lange her, die Fulda damals Fülle hieß ..."

PressebildPressebild

Frau Elisabeth Schmitz, Frau Luise Demant, Frau Elli Opper, Frau Petra Werner, Frau Anna Werner (Bild links) Herr Karlheinz Rostek und Frau Gerda Rostek, Frau Anna-Elisabeth Götz, Frau Margot Eggert, Herr Johannes Stöhr (Bild rechts)

Dieses Lied ging wohl so manchem Kasseläner im Kopf herum, als das Alten- und Pflegeheim Langeleben aus Söhrewald zur Schiffsfahrt einlud. Nachdem die Senioren im Juli ihr Sommerfest unter dem Motto "Einmal um die ganze Welt" gefeiert hatten, überlegten sich die Mitglieder des Heimbeirates, den Erlös der Einnahmen aus dem Sommerfest für eine Schiffsfahrt auf der Fulda zu verwenden.

Die Leiterin des sozialen Dienstes organisierte für die Bewohner des Altenheimes eine romantische Tour durch das schöne Fuldatal mit der Personenschifffahrt Söllner.

Am Donnerstag, den 27.08.2009 war es dann so weit. Gleich nach dem Mittagessen ging es los. Für die 22 Bewohner war schon das Ein- und Aussteigen in Bus, Taxi und Privat-PKW ein Erlebnis, es wurde aber noch getoppt, durch das Einschiffen der Senioren mit Rollatoren und Rollstühlen von Land zu Wasser. An Bord ging es sehr lustig zu, die Senioren genossen den herrlichen Sommertag mit dem Service von Kaffee, Kuchen und Getränken und besonders die persönliche Zuwendung von 9 Mitarbeitern und 5 Angehörigen. So manche Erinnerung an Reisen, Freizeit und Familie wurde geweckt und jeder hatte eine Geschichte zu erzählen.

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Herr Johannes Müller (links 98 . alt), Frau Ruth Pankow, Herr Karl Krug (Bild links) Beim Einschiffen (Bild rechts)

Das schöne Wetter hatte viele Freizeithungrige an die Ufer der Fulda gelockt, es gab auch eine mutige Schwimmerin, die von unseren Bewohnern mit einem Applaus bedacht wurde. Auch ein Fischreiher spähte neugierig zu uns herüber. Leider ging die Fahrt viel zu schnell zu Ende. Der Heimbeiratsvorsitzende, Herr Landau, bedankte sich am Ende der Reise ganz herzlich bei unserer Heimleiterin, Frau Monika Rött-ger, die es uns immer wieder ermöglicht, mit vielseitigen Aktivitäten, Festen, Modenschauen, Ausflügen und immer neuen Ideen den Alltag von uns Senioren auf angenehme Weise zu unterbrechen und den Tag zu etwas Besonderem zu machen.

Söhrebote - Ausgabe 11 - (September 2009)


Einmal um die Welt

Seniorenheim Langeleben feierte ein Sommerfest

PressebildSpaß beim Sommerfest: Erika Beiz (von links) amüsiert sich mit Sophie Freudenstein und Irma Wenzel. Foto: Härtung

SÖHREWALD. Die Bewohner des Seniorenheims Langeleben in Eiterhagen ließen es sich bei sommerlichen 30 Grad im Schatten richtig gut gehen. Das Alten- und Pflegeheim veranstaltete für die Senioren das alljährliche Sommerfest.

Dabei ließen sich die 49 Bewohner den Kuchen genauso schmecken wie die zahlreichen Gäste, die gekommen waren. So wie Erika Beiz aus Fuldabrück, sie besucht die Schwiegermutter ihrer Tochter. „Hier sind alle so nett, und das Fest ist wunderbar organisiert", sagt die 68-Jährige, die es sich im Schatten bei Irma Wenzel (78) und Sophie Freudenstein (84, beide aus Eiterhagen, gemütlich gemacht hat. Da das Fest unter dem Motto „Einmal um die ganze Welt" lief, wurde natürlich auch internationale Musik gespielt. DJ Mike erfreute die Senioren mit Schlagern aus aller Welt. Außerdem gab es Auftritte vom Eschenstruther Gebügs- und Wanderverein, des Wattenbacher Chors, einer Bauchtanzgruppe und eines Tenors, der deutsche und italienische Liebeslieder zum Besten gab.
Verschiedene Stände mit Kerzen, Karten, Blumen und vielem mehr luden zum Stöbern ein. Zum Abschluss ließen sich die Bewohner und ihre Gäste das leckere Grillbuffet schmecken. (pth)

HNA - 06.07.2009


Themen- und Fortbildungswoche im Alten- und Pflegeheim Langeleben in Söhrewald-Eiterhagen

Schatz der Erinnerungen - Vortrag am 26.5.09 "Erinnern und Vergessen"

Im Rahmen der Themenwoche über die Demenzerkrankung stellte die Fachkraft für Gerontopsychiatrie, Frau Ehri Haas, Methoden und Ziele der Erinnerungspflege vor. Durch ihre langjährigen Erfahrungen im Tagespflegebereich mit dementen Menschen versuchte sie mit theoretischen Grundlagen und praxisnahen Beispielen den Schatz der Erinnerungen zu heben.

PressebildDie Dozentin, Frau Ehri Haas, die sehr anschaulich ihren Vortrag den Anwesenden nahebringt.

Das erste Auto, der erste Urlaub zu zweit oder der Hochzeitstag: Menschen, die unter Demenz leiden, können sich meist nur noch an lange zurückliegende Abschnitte ihres Lebens erinnern. Die Fähigkeit, sich Zusammenhänge des Alltags, den Namen der Angehörigen zu merken, haben sie hingegen meist eingebüßt. An dieser Erkenntnis geriatrischer Forschungen setzt das Therapiekonzept der Erinnerungspflege an.

Es gibt kein Patentrezept, immer nur eine individuelle Lösung. Die Methode der Erinnerungspflege basiert auf der Förderung des Langzeitgedächtnisses der Betroffenen. Durch die Beschäftigung mit der Biografie des Demenzkranken lasse sich die Vergangenheit in die Gegenwart einbeziehen. Das von der Krankheit am stärksten beeinträchtigte Kurzzeitgedächtnis wird dabei außer Acht gelassen. Denn die Konfrontation mit ihren Defiziten, die Kränkung durch die Krankheit bekommen die Betroffenen überdies leider täglich zu spüren. Ebenso versuchen die Betreuer nur mit schönen Erinnerungen zu arbeiten. Ganz auszuschließen ist aber nie, dass im Laufe des Gesprächs auch schmerzliche Gefühle auftreten.

Erinnerungspflege ist eine Arbeits- und Gesprächsweise, die mit dem „Schatz der Erinnerungen" aus dem Leben eines Menschen arbeitet. Menschen werden dabei in Kontakt mit ihren Erinnerungen gebracht. Dafür sorgen sogenannte Trigger (Türöffner). In der englischen Sprache bezeichnet dieser Begriff alles, was auf überraschende Weise hilft, längst verschüttet geglaubte Gefühle, Erlebnisse und Kenntnisse zu vergegenwärtigen. Weil das Langzeitgedächtnis bereits im Alter von 3 Jahren aktiv ist, helfen dementen Menschen vor allem Schlüsselreize aus der Kindheit. Dies können Fotos, Bilder, Gegenstände, aber auch Gedichte, Sprichwörter und Redewendungen sein. Die Musik ist der Königsweg zu den Demenzkranken.

PressebildDie Kinder des Kindergartens inmitten unserer Bewohner.

"Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können". Mit dem berühmten Zitat des fränkischen Literaten Jean Paul (1763-1825) untermauerte die erfahrene Betreuerin die Bedeutung der Therapiemethode.

Richtig angewendet führt Erinnerungspflege dazu, die emotionale Beziehung zwischen Betreuern und Betroffenen deutlich zu verbessern, die Kommunikationsfähigkeit und das Selbstwertgefühl des Kranken zu stärken, Vertrauen zu schaffen und soziales Erleben zu fördern.

STICHWORT: DEMENZ

Medizinisch versteht man unter Demenz eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der so wichtige Aufgaben wie das Gedächtnis, das räumliche Orientierungsvermögen oder auch die Sprache zunehmend schlechter funktionieren. Die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen lautet „ohne Geist sein" und verdeutlicht, was mit den betroffenen Menschen tatsächlich passiert: Er verliert die Kontrolle über sein Denken und damit über sich selbst. Auch die Persönlichkeit des Erkrankten leidet. Dadurch ändern sich auch sein Verhalten und seine grundlegenden Wesenseigenschaften.

Die zwei wesentlichen Symptome der Altersdemenz sind Gedächtnisstörungen und Verhaltensauffälligkeiten. Gedächtnisstörungen sowie leichte Probleme mit der Sprache und bei der zeitlichen und räumlichen Orientierung können, müssen jedoch nicht immer erste Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung sein. Verhaltensauffälligkeiten können ebenfalls unterschiedliche Ursachen haben. Schwere Schicksalsschläge wie der Tod des Lebenspartners sowie Vereinsamung oder soziale Isolation können zu Depressionen führen. Häufig haben diese Veränderungen ihre Ursache jedoch in einer Erkrankung des Gehirns. Gedächtnisstörungen und Verhaltensauffälligkeiten sind in der Regel behandelbar. Wichtig ist eine frühzeitige Therapie, die auf zwei Säulen steht; der medikamentösen Behandlung und der psychosozialen Betreuung. Die theoretischen Ausführungen zum Thema Demenz erfuhren die Angehörigen, Mitarbeiter und Gäste, die der Einladung unserer Einrichtung zur Themenwoche folgten, durch Herrn Wolfgang Mayer; Facharzt für Psychiatrie aus Kassel. Die anwesenden Angehörigen unserer Bewohner nutzten die Gelegenheit, fachkundige Antwort auf ihre ungeklärten Fragen zu erhalten.

Heute kommen die Kinder (Besuch des Kindergartens am 27.05.09)

Erinnerungspflege heißt die Methode, mit der Demenzkranken geholfen werden kann.

PressebildUnser Heimbeiratsvorsitzender mit einem Kind der Gruppe „Sonnenflieger".

Im Rahmen einer Themenwoche im Alten- und Pflegeheim Langeleben trafen Generationen aufeinander. Die Kinder der Kindertagesstätte „Sonnenflieger" aus Wattenbach besuchten unsere Bewohner, um gemeinsam den „Schatz der Erinnerungen" zu heben. Nachdem wir uns alle mit dem leckeren Frühstück und einem wunderschönen Obstsnack gestärkt hatten, begrüßten uns die Kinder mit ihrem Morgenlied „Guten Morgen in diesem Haus". Unsere Bewohner bemerkten beim Singen, dass das Morgenlied der Kinder auch unser Morgenlied ist. Es gab keinerlei Berührungsängste zwischen Alt und Jung, es wurden bekannte Kinderlieder gemeinsam gesungen und die Mitarbeiterin der sozialen Betreuung des Altenheimes zeigte anhand von Bildern und Gegenständen, wie man früher gelebt und gearbeitet hat und wie es heute ist.

Die Bewohner bedankten sich herzlich bei den Kindern für ihr Kommen und die Kinder nahmen die geschenkten Süßigkeiten gern in Empfang. Die Bewohner unseres Hauses bedauerten, dass die Zeit so schnell vergangen war und die Kinder den Heimweg antreten mussten.

Gelebte Erinnerungspflege (Veranstaltung am 28.05.09)

PressebildDer offiziellen Bürgermeistertanz.

Gelebte Erinnerungspflege im Rahmen einer Themenwoche im Alten- und Pflegeheim Langeleben erwartete die Bewohner, die am Donnerstag, den 28.05.09 den Kreisseniorentag auf der Jugendburg Sensenstein besuchten. Unsere Senioren erwartete ein gelungener Nachmittag mit beschwingten Melodien aus der Vergangenheit und heiteren Gesprächen. So manche Bekanntschaft wurde wieder aufgefrischt, alte Freunde in den Arm genommen und für das leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt. Herr Müller und Frau Ternow wurden dann als älteste Bewohner auf der Veranstaltung mit einem Präsent geehrt und der Bürgermeister der Gemeinde Söhrewald, Herr Steisel, wählte sich bei dem Bürgermeistertanz unsere 100-jährige Frau Ternow zur Partnerin, mit der er den Tanz eröffnete.

Menschen in Kontakt mit ihren Erinnerungen zu bringen, alles, was auf überraschende, unmittelbare Weise hilft, längst verschüttet geglaubte Erlebnisse und schöne Gefühle zu vergegenwärtigen, ist stets unser Anliegen.

Im Rahmen der Vortragsreihe stellt auch die Mitarbeiterin des sozialen Dienstes des Hauses, die Ergotherapeutin Monika Klinge, am Freitag, den 29.05.09 die Kommunikationsform Validation vor. Gezielte Angebote und Zuwendung ist die Möglichkeit auf nichtmedikamentösem Wege die Angstund Aggressionsschwelle der betroffenen Menschen herabzusetzen. Über den Einsatz der Validation und Kommunikationsregeln werden die Angehörigen informiert und können sich an Ort und Stelle Rat und Hilfe holen.

Die Themenwoche Demenz endet am Samstag mit einem Kaffeenachmittag von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr im Aufenthaltsraum. Der Alleinunterhalter, Herr Feuring aus Calden, begleitet den Nachmittag mit Schlagern und Liedern.

Söhrebote - Ausgabe 6 (Juni 09)


Lustwandel im Garten der Erinnerung

PressebildErinnerungspflege bekommt eine ganz andere Gewichtung, wenn zum Erinnern auch das Sehen das Riechen und das Berühren dazukommt. Im Arten und Pflegeheim Langeleben in Söhrewald finden sich die Bewohner rund um die im vergangenen Jahr angelegten Hochbeete ein, um der Ergotherapeutin und den Bewohnerinnen, Frau Wilde und Frau Demant beim Bepflanzen der Beete über die Schulter zu schauen. Am geplanten Kräuterbeet finden dann auch die Erinnerungen ihren Platz.

„Petersilie, Schnittlauch und Dill sind die meistgekauften Artikel, die eine Hausfrau im Haushalt verwendet", weiß die ehemalige Filialleiterin vom Edeka, Frau Margot Eggert zu berichten. „Dann folgen Bohnenkraut, Lorbeerblätter und Senfkörner. In den letzten Jahren wird immer mehr Wert auf das Kochen und Zubereiten der Speisen mit frischen Kräutern gelegt." „Ein Steak ohne Rosmarinzweig gebraten, schmeckt doch nicht", erzählt Frau Werner, Herr Müller schwelgt in Erinnerungen an den großen Garten seiner Mutter:" Damals gab es doch keinen Pudding als Nachspeise, sondern alles, was gerade im Garten anfällt. Täglich wechselten sich Salat und Obst ab." Er habe sehr gern gezuckerte Erdbeeren und Himbeeren als Nachtisch gegessen.

PressebildHerr Schimmelmann und Frau Burghardt haben Dill angepflanzt und dann zum Einlegen der Gurken verwendet. Herr Landau hat regelmäßig Ausflüge in die Natur unternommen, um anschließend volle Körbe mit Pilzen, Beeren und Wildkräutern mit nach Hause zu nehmen.

Frau Götz kennt sich besonders gut aus, wenn es darum geht, das passende Kraut für jede Zutat zu finden. Sie empfiehlt Thymian für Gemüse, Fleischgerichte und Saucen. Schnittlauch verwendet sie traditionell zu. Damit der Schnittlauch nicht zur Neige geht, sät sie ständig welchen nach.

Dann verrät sie uns noch das Rezept für die hessische grüne Soße: Pimpernelle, Petersilie, Dill, Borretsch, Schnittlauch und Sauerampfer. Na, dann kann man ja nur noch eines wünschen: "Guten Appetit".

Im Foto sehen wir Frau Götz beim Aussäen der Kräuter, sowie Frau Demant und Frau Wilde,die regelmäßig in der Gartengruppe tätig sind und sich gern über die Schultern schauen lassen.

HNA - 11.04.2009